Schulung Seminar Training

Problemlösungskompetenz im Job

Teilnehmer*innen lernen, systematisch die Ursachen von Problemen und Störungen zu erkennen. Und sie durch die beste Lösung zu beheben. Dabei nutzen sie bewährte und innovative Tools und Strategien - gleich ob als Einzelpersonen oder als Team.
Anfragen
Merck
Schott
SKF
Mibelle
TeamLog
Vulkan
Testo
Schindler
IHK Koblenz
IHK Hessen
Gemü
Xylem
rpc The Retail Company
Eller Food Packaging
Azurit
TLT Turbo
Ascenion
Schenck RoTec
Hasco
Tyczka
Rohmann
Dorma
Fischerwerke
Alpine Metall
Lohmann
GKN
Kärcher
BNP Cardif
Johnson & Johnson
KSB
Novaled
SBB
Schindler
Stäubli
Metsä
Stadt Wiesbaden

Der Überblick

An wen richtet sich dieses Training?

An Personen und Teams, die beruflich regel­mäßig mit Problemen konfron­tiert sind und diese effi­zient lösen möchten. Dabei geht es um Probleme, die am Besten durch Heraus­finden und Besei­tigen der Proble­m­ur­sache zu lösen sind. 

Häufig geht es dabei um Störungen an tech­ni­schen Geräten, Anlagen und Prozessen. Oft aber auch um admi­nis­trative betrieb­liche Abläufe.

Was behandeln wir nicht oder nur am Rande?

Die Lösung von komplexen Problemen. Das sind Probleme, bei denen die zugrun­de­lie­genden Ursache-Wirkungs­be­zie­hungen kaum zu durch­schauen sind – oder bei denen sich die Haupt­ur­sache nicht abstellen läßt. Beispiel: „Wir können viele Stellen, für die wir quali­fi­ziertes Fach­per­sonal benö­tigen nicht besetzen.” 

Für die Lösung dieser Art von Problemen ist erfin­de­ri­sches, stra­te­gi­sches Denkien mit der ASIT®-Methode das optimale Werkzeug. Hier geht es zum ASIT®-Training.

Hat das Programm einen roten Faden?

Das hat es. Grundlage ist die Erkenntnis, dass wir uns bei Heraus­for­de­rungen gern von unseren Instinkten, von auto­ma­ti­schen Reflexen leiten lassen. Ein Beispiel ist das „Verliebt sein in die erste Idee oder Erklärung.”

Viel­leicht haben Sie es selbst schon bei sich oder anderen beob­achtet. Mit einem Problem konfron­tiert, suchen Menschen nach einer Erklärung für die Ursache oder nach einer Lösung des Problems. 

Nach etwas Nach­denken oder Disku­tieren macht jemand einen Vorschlag. Anstatt jetzt nach weiteren, alter­na­tiven Erklä­rungen oder Lösungen zu suchen, konzen­triert sich alles auf die erste Idee.

Dieses Vorgehen ist normal – aber alles andere als optimal. Im Training verankern wir den effek­ti­veren Reflex, mindestens drei, vier oder fünf alter­native Erklä­rungen oder Lösungen zu formu­lieren. Unter­stützt mit visu­ellen Tools für ein klares Denken und als Vorbe­reitung für die nächsten Schritte.

Entlang des roten Fadens decken wir eine Reihe von solchen Reflexen auf. Wir trai­nieren bessere Alter­na­tiven und einfache Werk­zeuge, die Klarheit, Struktur und Konsistenz fördern.

Veranstaltungsinfos

  • Dauer1,5 Tage
  • Teilnehmer, max.12 Personen
  • SeminarleitungDietmar Gamm
  • SprachenDeutsch, Englisch, Französisch
  • Auch als Webinar?Ja
  • Honorar *3.750 € für 1,5 Tage
* zzgl. MwSt, inkl. Reiseaufwand

Teilnehmende, Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus ...
  • Technik, Produktion, Logistik …
  • Geschäfts­führung
  • Forschung und Entwicklung
  • Safety und Quality Management
  • Verwaltung, IT, Finanzen
  • Marketing, Vertrieb, Produktmanagement

Seminarinhalte

Die größten Hindernisse auf dem Weg zur Lösung kennen

Wie wir es besser machen

Nachhaltiges Problemlösen - Vorbeugen und Chancen nutzen

Das Problemlösen als Prozess

Ursachenbezogenes Problemlösen
Kreatives Problemlösen
Modul 3

An diesem Tag geht es um komplexere Probleme. Wir trai­nieren eine Erwei­terung des Werk­zeug­koffers, um auch schwierige Probleme syste­ma­tisch zu lösen.

Auch hier spielen Listen, Fließ­dia­gramme und Check­listen eine wichtige Rolle. Dazu kommen ausge­wählte Stra­tegien des erfin­de­ri­schen Denkens.

Dazu kommt ein problem- und lösungs­ori­en­tiertes Wissens­ma­nagement. Wir lernen Tools kennen, mit denen wir zuver­lässig sicher­stellen, dass wir aus gelösten Problemen profi­tieren. So, dass wir bei Wieder­auf­treten oder bei ähnlichen Problemen schneller und zuver­läs­siger zur rich­tigen Lösung kommen.

Wir vertiefen das nach­haltige, ursa­chen­ori­en­tierte Problem­lösen; mit dem Ziel, das erneute Auftreten gleicher oder ähnlicher Probleme möglichst unwahr­scheinlich zu machen.

Bei diesem ersten Modul geht es um das Lösen von einfachen Problemen.

Das sind nicht unbe­dingt leicht zu lösende Probleme. Es sind vielmehr Probleme,

  • die nur ein oder zwei Auslöser haben. 
  • bei denen die Kette an Ursache-Wirkungs­be­zie­hungen bis hin zum Haupt­symptom relativ kurz ist. 
  • die meist tech­ni­scher oder einfacher orga­ni­sa­to­ri­scher Art sind.
  • bei denen es gilt, die Ursache(n) des Problems zu iden­ti­fi­zieren und zu beseitigen.

Teil 1

Beim ersten Teil des Moduls geht es um die Psycho­logie beim Problemlösen.

In span­nenden Partner- und Team­übungen erleben wir, wie wir spontan, intuitiv Heraus­for­de­rungen angehen. Diese Auto­ma­tismen haben sich evolu­tionär entwi­ckelt – sind in der modernen Arbeitswelt aber oft kontraproduktiv.

Wir trai­nieren diese instink­tiven Reak­tionen einzu­bremsen. Statt­dessen nutzen wir einfache, bewährte Faust­regeln und Stra­tegien, die auto­ma­ti­siertes Verhalten durch ziel­füh­rendes ersetzen. Im rich­tigen Moment, zuver­lässig und quasi auf Knopfdruck.

Teil 2

IMan beob­achtet oft, dass Problem­analyse und Lösungs­suche in relativ unstruk­tu­rierten Gesprächen ablaufen. Oder, bei Einzel­per­sonen, einfach durch Nachdenken. 

Beides ist aufgrund der Grenzen unserer kogni­tiven Fähig­keiten immens fehler­an­fällig. Konsequenzen: 

  • Vorhandene Infor­ma­tionen werden nicht berück­sichtigt oder falsch interpretiert.
  • Wichtige Infor­ma­ti­ons­lücken, die einfach zu schließen wären, bleiben offen.
  • Annahmen werden nicht über­prüft und als Fakten interpretiert.
  • Mögliche, viel­leicht ganz einfache, Lösungen werden übersehen.

Besser ist „schrift­liches Denken und Disku­tieren”. An einem White­board oder auf einem größeren Blatt Papier.

Und noch besser ist, dabei einfach gehaltene Struk­tu­rie­rungs- und Visua­li­sie­rungs­tools zu nutzen: Check­listen, Tabellen, Mindmaps, Skizzen und Diagramme. 

Am ersten Tag beschäf­tigen wir uns mit dem struk­tu­rierten Lösen relativ einfacher, akuter Probleme.

Im ersten Teil lernen wir evolu­tionär entwi­ckelte Instinkte und Verhal­tens­normen kennen, die

Wir üben, die rele­vanten Infor­ma­tionen zu sammeln, zu struk­tu­rieren und zu visualisieren.

Es folgt die Auflistung der Annahmen über Ursachen und Ursache-Wirkungszusammenhänge.

Anschließend über­prüfen wir die kriti­schen Annahmen anhand der vorhan­denen und weiterer Informationen.

Dabei lernen wir, verfügbare Ressourcen zu nutzen, um (möglichst hohe) Voll­stän­digkeit und Objek­ti­vität bei Infor­ma­tionen und Folge­rungen zu sichern.

Anhand von Beispielen trai­nieren wir, wie wir Lösungen finden, wenn sich die Proble­m­ur­sache nicht einfach besei­tigen läßt.

Ihre Anfrage

Dietmar Gamm