Wie funktioniert Brainstorming?

Was ist eigentlich Brainstorming?

Das Konzept des Brain­stor­mings wurde erst­mals von Alex Osborne in einer New Yorker Werbe­agen­tur einge­führt. In den 1930er Jahren beob­ach­tete er, wie eine Gruppe von Werbe­ma­na­gern sich bemühte, einen Namen für ein neues Produkt zu finden. Dabei kam ihm die Idee des „Brain­stor­mings“.

Er entwi­ckelte den team­ba­sier­ten Ansatz Ideen zu gene­rie­ren, indem man möglichst viele poten­zi­elle Lösun­gen erzeugt, ohne sie gleich zu bewer­ten. Ziel ist, viele Ideen zu finden und diese am Ende gemein­sam zu bewerten.

Ein Brain­stor­ming kann virtu­ell oder persön­lich durch­ge­führt werden. Die Methode ist jeder­mann leicht zugänglich.

Wie funktioniert Brainstorming?

Der Prozess umfasst drei Phasen: 

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  • Start-ups und Busi­ness Development
  • Ideen und Lösun­gen für Politik, Gesund­heit, Nach­hal­tig­keit, Verwaltung
  • Vorbe­rei­tung,
  • Ideen­ge­ne­rie­rung und 
  • Bewer­tung.

Die Vorbe­rei­tung beinhal­tet das Nach­den­ken über verschie­dene Themen und Brain­stor­ming-Übungen, die krea­tive Ideen gene­rie­ren. Ideen­ge­ne­rie­rung ist der Prozess, in kurzer Zeit (norma­ler­weise 10 Minuten) so viele Ideen wie möglich zu gene­rie­ren. Schließ­lich müssen alle gene­rier­ten Ideen eine Bewer­tungs­phase durch­lau­fen, in der sie nach bestimm­ten Krite­rien wie Origi­na­li­tät, Nütz­lich­keit, Umsetz­bar­keit usw. beur­teilt werden.

Regeln, die Sie beim Brainstorming beachten sollten:

  • Seien Sie offen für alle Ideen. Die Brain­stor­ming-Sitzung kann abge­bro­chen werden, wenn nicht alle Teil­neh­mer bereit sind, eine Idee zu teilen, egal wie albern oder ausge­fal­len sie auch sein mag.
  • Keine Kritik. Während Brain­stor­ming dazu gedacht ist, so viele Ideen wie möglich zu gene­rie­ren, ist es wichtig, dass die Teil­neh­mer nicht entmu­tigt werden, ihre Meinung zu den Ideen anderer zu äußern, egal wie lächer­lich sie erschei­nen mögen.
  • Brain­stor­ming mit einem indi­vi­du­el­len Ziel vor Augen. Bevor Sie mit dem Brain­stor­ming begin­nen, ist es wichtig, dass jeder Teil­neh­mer eine Vorstel­lung davon hat, was er sich von der Übung erhofft.
Trainings und Workshops

Innovation und kreative Problemlösung

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Ist Brainstorming eigentlich noch zeitgemäß?

Brain­stor­ming war viel­leicht das beste Werk­zeug, das wir vor Jahr­zehn­ten hatten, aber viele Studien zeigen, dass Brain­stor­ming kontra­pro­duk­tiv und inef­fek­tiv sein kann. Es gibt vier Haupt­gründe, warum Brain­stor­ming scheitert

  1. Die Zahl der gene­rier­ten Ideen ist gerin­ger als erwartet;
  2. die Quali­tät der gene­rier­ten Ideen ist gerin­ger als erwartet;
  3. es gibt mehr Miss­erfolge bei neuen Ideen; und
  4. die Leute denken, dass sie nicht kreativ genug sind, um auf neue Ideen zu kommen.

Syste­ma­ti­sche Unter­su­chun­gen haben gezeigt, dass Brain­stor­ming-Gruppen zwar dazu neigen, mehr Ideen zu gene­rie­ren, diese jedoch weniger kreativ, von schlech­te­rer Quali­tät sind als dieje­ni­gen, die von Einzel­per­so­nen gene­riert werden.

Alternativen zum Brainstorming

Hier sind einige Brainstorming-Alternativen:

Die 6 – 3‑5-Methode

Die 6 – 3‑5-Methode ist eine schrift­li­che Krea­ti­vi­täts­tech­nik, bei der 6 Teil­neh­mer jeweils ein Blatt erhal­ten, auf dem sie 3 Ideen notie­ren und die Blätter dann insge­samt 5 mal weiterreichen.

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Die Scamper-Methode

SCAMPER nutzt eine Check­liste und wird vorwie­gend genutzt, um Produkt­ideen zu entwi­ckeln. Grund­lage ist die Osborn-Checkliste

S – SubstituteErsetze Elemente, Mate­ria­lien, Perso­nen durch andere
C – CombineKombi­niere mit exter­nen Elemen­ten, Baugrup­pen, Funk­ti­ons­trä­gern, Prozessen
A – AdaptVerän­dere eine Funk­tion, eine Kompo­nente, eine Position
M – ModifyVerän­dere eine Eigent­schaft wie Größe, Farbe, Geome­trie, Härte, Dauer …
P – Put to another useFinde eine alter­na­tive Verwen­dung, in einem anderen Feld
E – EliminateEntferne eine Kompo­nente, ein Bauteil, eine Funktion
R – ReverseMache mit etwas das Gegen­teil, stell auf den Kopf
Scamper – Methode


Verwen­dung findet SCAMPER wie andere verwandte Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken vor allem bei der Entwick­lung mögli­cher neuer Produkte. Diese sind nicht zwangs­läu­fig alle prak­ti­ka­bel, sollen aber als Anfangs­punkt dienen. Der auffor­dernde Charak­ter der einzel­nen Schritte dient der Struk­tu­rie­rung. Wegen des abstrak­ten Charak­ters ist die Anwen­dung in Gruppen oft mit Anfangs­schwie­rig­kei­ten verbun­den. Der Einsatz eines geschul­ten und versier­ten Mode­ra­tors oder einer Mode­ra­to­rin empfiehlt sich.

Walt-Disney-Methode

Die Walt-Disney-Methode ist eine alter­na­tive Krea­ti­vi­täts­me­thode, die vier Phasen abläuft: 

  1. Gene­rie­ren,
  2. Auswäh­len,
  3. Orga­ni­sie­ren und 
  4. Über­ar­bei­ten.

Dementspre­chend kommen drei oder vier „Perso­nas“ zum Einsatz:

  • Der Träumer (Visio­när)
  • Der Realist (Macher)
  • Der Kriti­ker (hinter­fragt, sucht nach Risiken und Nachteilen)
  • Der Neutrale (sortiert, ordnet ein)

ASIT-Methode (Advanced Structured Inventive Thinking)

Die ASIT-Methode ist wesent­lich aktu­el­ler und wissen­schaft­lich fundier­ter als Brain­stor­ming und die anderen tradi­tio­nel­len Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken. ASIT wurde um die Jahr­tau­send­wende von Roni Horo­witz, einem israe­li­schen Luft- und Raum­fahrt­in­ge­nieur entwickelt. 

Seitdem haben viele Orga­ni­sa­tio­nen welt­weit die Über­le­gen­heit der Methode aner­kannt und nutzen statt Brain­stor­ming ausschließ­lich ASIT zur Ideen- und Lösungsentwicklung.

ASIT kommt in zwei „Geschmacks­rich­tun­gen”: einmal zur krea­ti­ven Lösung komple­xer Probleme – und zwei­tens zur offenen Ideen­fin­dung, zum Beispiel für Produkt­ideen. Die Methode lässt sich in zwei­tä­gi­gen Trai­nings erler­nen. Wie bei allen Metho­den­trai­nings setzt eine kompe­tente Anwen­dung ein regel­mä­ßi­ges Prak­ti­zie­ren voraus. Orga­ni­sa­tio­nen und Teams, die nur spora­disch nach inno­va­ti­ven Lösun­gen suchen, buchen nach Bedarf von Profis mode­rierte Innovationsworkshops.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu ASIT finden Sie hier.