Workshop.Moderation

Innovation und Ideenfindung mit der ASIT-Methode

In einer oder mehreren Gruppen entwickeln wir smarte Lösungen für knifflige Probleme.
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Workshop-Infos

  • Dauerein- oder mehrtägig
  • Teilnehmer, max.12 Personen
  • SeminarleitungDietmar Gamm
  • SprachenDeutsch, Englisch, Französisch
  • Auch als Webinar?Ja
  • Tageshonorar *2.750 €
* zzgl. MwSt, inkl. Reiseaufwand

Beispielthemen

  • Ideen für (physische oder digitale) Produktinnovationen 
  • Dienst­leis­tungs­in­no­va­tionen
  • Marketing-Inno­vation
  • Event‑, Incentive‑, Design-Innovationen
  • Weiter­ent­wicklung von Prozessen und Strukturen

Umfang und Ablauf des ASIT-Workshops

Für einen eintä­gigen Workshop werden wir im Vorfeld bereits Thema oder Themen vereinbart und vorbe­reitet haben.

Das bedeutet:

  • Wir haben Thema, Ziele und Rand­be­din­gungen gemeinsam formuliert.
  • Wir haben mitein­ander das Thema so struk­tu­riert und aufge­gliedert, dass wir im Workshop – nach einer kurzen Einführung – zügig mit dem ersten Ideen­sprint beginnen können.

Bei Veran­stal­tungen ab 1,5 Tagen kann die Vorbe­reitung auch Teil des Work­shops sein.


Am (ersten) Workshop-Tag beginnen wir mit einer Improv-Übung. Dabei erleben die Teil­neh­menden, wie sie während der krea­tiven Ideen­suche, das Bedürfnis, gefundene Ideen auf ihre Risiken und Nach­teile zu über­prüfen kontrol­lieren. Sie erfahren, dass es zu diesem Zeit­punkt wichtig ist, sich auf deren Chancen zu konzen­trieren und die Kritik auf später zu verschieben.


Der nächste Punkt ist eine etwa halb­stündige Einführung in die Logik und den Ablauf der Ideen­findung mit der ASIT-Methodik.

Hier lernen die Teil­neh­menden an prak­ti­schen Beispielen die Funktion der ASIT-Denk­werk­zeuge kennen, sowie den Ablauf und ihre Rollen in den folgenden „Ideen­sprints”.


In einer Reihe von Ideen­sprints entwi­ckeln die Teil­nehmen ihre inno­va­tiven Ideen und nehmen gleich die erste, grobe Bewertung der Ideen vor.

Dabei folgen sie in jedem Sprint einem der ASIT-Inno­va­ti­ons­muster bzw. ‑Denk­werk­zeuge.


Im letzten Teil des (eintä­gigen) Work­shops kombi­nieren sie die besten Ideen zu einem schlüs­sigen Konzept, über­prüfen es auf mögliche Wider­sprüche und machen es möglichst robust.



Bei mehr­tä­tigen Work­shops können wir zusammen

  • weitere Themen bear­beiten oder
  • bei gleicher Aufgabe die Ziel­setzung und/​oder Rahmen­be­din­gungen vari­ieren oder
  • mehr Zeit in die Prüfung, Verbes­serung und Vermarktung gefun­dener Ideen investieren.

Dabei kann es auch einen zeit­lichen Abstand zwischen dem ersten und weiteren Work­sh­op­tagen geben.

Ihre Anfrage

Dietmar Gamm

Was Sie vielleicht noch wissen möchten ...

... über die ASIT-Methode
... über unsere Trainings und Workshops
Worum geht es bei der ASIT-Kreativitätsmethode?

Die ASIT-Methode ist eine höher struk­tu­rierte Alter­native zu den tradi­tio­nellen Krea­ti­vi­äts­tech­niken (wie Brain­storming, late­rales Denken, Provokationstechnik). 

Sie wurde vor etwa 20 Jahren in Israel entwi­ckelt und wird weltweit von großen und mitt­leren Orga­ni­sa­tionen eingesetzt. 

Die Haupt­ein­satz­ge­biete der ASIT-Methode sind Produkt­ent­wicklung, Geschäfts­mo­del­lin­no­vation und krea­tives Problemlösen. 

Die Methode funk­tio­niert dabei sowohl für tech­nische als auch nicht-tech­nische und hybride Themen.

Was ist der Unterschied zu den traditionellen Kreativitätstechniken?

Die ASIT-Methode besteht aus einem struk­tu­rierten Ablauf und beson­deren Denk­werk­zeugen. Sie stellt den Ideen­su­chenden „Such­auf­gaben“ in Form von Sätzen.

Die Such­auf­gaben nutzen Muster, die bei erfolg­reichen Ideen und Lösungen statis­tisch häufig auftreten – nicht aber bei Ideen, die sich nicht durch­setzen. Klas­sische Krea­ti­vi­täts­tech­niken versuchen, Ideen­su­chende aus ihren üblichen Denk­schemata zu befreien.

Die ASIT-Methode dagegen bringt sie dazu, gezielt Denk­schemata zu nutzen, die sie zu Ideen und Lösungen mit hohem Erfolgs­po­tential hinführen. ASIT-Ideen sind statis­tisch effi­zi­enter, origi­neller und einfacher umsetzbar.

Was unterscheidet kreatives Problemlösen von der Ideenfindung mit ASIT?

Bei der Problem­lösung geht es um einen uner­wünschten Effekt. Beispiele:

Die Fahr­zeugtür … schließt zu laut /​ist repa­ra­tur­an­fällig /​ist nicht ergo­no­misch /​kostet zuviel Material … (tech­ni­sches Problem)

Die Gewinnung von Kunden … ist zu teuer /​dauert zu lange /​ist nicht effi­zient /​ist nicht ziel­ge­richtet … (nicht-tech­ni­sches Problem)

Bei ASIT Ideation geht es darum Ideen für die Evolution, für nächste Genera­tionen einer bestehenden Lösung zu entwi­ckeln. Das kann ein Produkt sein, ein Prozess, ein Programm … irgend­etwas, das aus Teilen besteht und eine Funktion erfüllt.

Zum Beispiel können in einem Inno­va­ti­ons­workshop zum Thema „Fahr­zeugtür“ Ideen entstehen, durch die die Türe sicherer, ergo­no­mi­scher, ästhe­ti­scher, güns­tiger, leiser, halt­barer etc. wird. Am Ende prüft man, welche Idee – oder Kombi­nation von Ideen – für alle Nutzer oder Nutzer­seg­mente eine funda­mentale Verbes­serung wäre. Das ist dann die Grundlage für eine Neu- oder Weiterentwicklung.

Welche Themen lassen sich mit der ASIT-Methode bearbeiten?

Das können tech­nische, sozio-tech­nische oder nicht-tech­nische Probleme aus ziemlich allen Feldern sein. Statt von einem Problem sprechen wir von einem „Uner­wünschtem Effekt“. 

Das Ziel der ASIT Problem­lösung ist immer, eine kreative Lösung zu finden.

Eine Lösung, die das Problem mit möglichst geringem Risiko und Aufwand beseitigt. Ohne uner­wünschte Neben­wir­kungen, zum Beispiel im Hinblick auf Kosten, Sicherheit, Ergo­nomie, Nachhaltigkeit.

Funktioniert die ASIT-Methode auch für "unkreative" Menschen?

Muss man stark sein, um ein Fahrzeug für den Reifen­wechsel anzu­heben? Wenn man einen Wagen­heber nutzt, offen­sichtlich nicht. Oder zumindest viel weniger stark. 

Genauso funk­tio­niert ASIT. Die Methode ist der Wagen­heber, der Hebel der die vorhandene Krea­ti­vität enorm verstärkt. Durch die ASIT-Methode liefern Durch­schnitts-Kreative ähnliche Ergeb­nisse wie ansonsten nur Hoch­kreative. Übrigens beträgt der Anteil Hoch­krea­tiver im typi­schen Unter­nehmen weniger als 2%.

Findet man mit ASIT Ideen für disruptive Innovationen?

Der Kern der meisten disrup­tiven Ideen ist das Elimi­nieren einer bislang kriti­schen Kompo­nente. Dafür nutzt ASIT ein eigenes Denkwerkzeug.

Die rest­lichen Denk­werk­zeuge helfen dann, mögliche Hürden bei der Umsetz­barkeit zu überwinden.

Ist für uns eher ein Training oder ein Workshop sinnvoll?

ASIT-Trai­nings sind sinnvoll, wenn dieselben Leute regel­mäßig nach krea­tiven Lösungen oder Ideen suchen (sollen). Und wenn diese Leute zeitlich in der Lage und moti­viert sind, 

Können Trainings oder Workshops auch webbasiert durchgeführt werden?

Alter­nativ zu den Work­shops führen wir auch webba­sierte Ideen­findung und Problem­lösung durch. Das Format hat sogar diverse Vorteile gegenüber dem klas­si­schen Workshop, bei dem alle Teil­neh­menden zur gleichen Zeit am selben Ort sein müssen.

  • Einsparen von Reisezeit und ‑kosten für Teilnehmende
  • Aufteilen des Gesamt­pro­gramms auf mehrere kürzere Einheiten
  • Einbe­ziehen von Teil­neh­menden, die sonst nicht verfügbar sind
In welchen Sprachen bietet SolidCreativity die Programme an?

In Deutsch, Englisch und Französisch.

Können wir eigene ASIT-Moderatoren ausbilden lassen?

Wir führen ein bis zweimal im Jahr ein offenes Mode­ra­to­ren­training durch und natürlich In-House-Trai­nings. Interessent*innen sollten ein zwei­tä­tiges ASIT-Anwen­der­training absol­viert und die Methode über mindestens 6 Monate regel­mäßig ange­wandt haben.

Was unterscheidet SolidCreativity von anderen Anbieter/innen?

Wir sind auf wenige Methoden (ASIT, Agile und solides Entscheiden) spezia­li­siert und haben sehr viel mehr Praxis­wissen und ‑erfahrung als die meisten unserer Mitbe­werber; sowohl in tech­ni­schen als auch in betriebs­wirt­schaft­lichen Feldern.

Wie lange im Voraus müssten wir eine Veranstaltung buchen?

Meist finden wir einen Termin mit unseren Kunden innerhalb der folgenden 6 bis 8 Wochen. Dazu sei bemerkt, dass wir selten Termine über diesen Zeit­ho­rizont hinaus anbieten, da diese zu häufig wieder umge­plant werden müssen.

Was passiert, wenn wir einen Termin verschieben oder stornieren müssen?

Nichts weiter. Wir berechnen keine Storno- oder Ände­rungs­ge­bühren, weil wir davon ausgehen, dass Sie wichtige Gründe dafür haben werden – und wir frei gewordene Termine meist kurz­fristig anders nutzen können.