Schulung Seminar Training

Geniale Ideen und Innovationen entwickeln

Teilnehmer*innen lernen, einzeln oder in kleinen Teams, überzeugende Ideen für Neuprodukte und andere Innovationen entwickeln. Strukturiert, zuverlässig und unabhängig von internen oder externen Moderatoren.
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Veranstaltungsinfos

  • Dauer1- oder 2-tägig
  • Teilnehmer, max.12 Personen
  • SeminarleitungDietmar Gamm
  • SprachenDeutsch, Englisch, Französisch
  • Auch als Webinar?Ja
  • Tageshonorar *2.350 €
* zzgl. MwSt + Reiseaufwand, inkl. Vorbereitung

Teilnehmende, Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus ...
  • Produkt- und Technologieentwicklung
  • Inno­va­ti­ons­ma­nagement
  • Forschung und Entwicklung
  • Vertrieb und Marketing
  • Produkt­ma­nagement
  • Geschäfts­führung, Inhaber

Seminarinhalte

Tag 1 - Training
Tag 2 - Workshop

Am ersten Tag geht es darum, Annahmen Krea­ti­vität und Inno­vation heraus­zu­fordern sowie Ablauf und Denk­werk­zeuge der ASIT-Methode kennen­zu­lernen und anzuwenden.

  • Krea­ti­vität, Ideen, Inno­va­tionen – das Wissen von heute ganz kompakt.
  • Selbst­versuch: „Out-of-the-box” oder „Between-the-Leit­planken”? Wobei entstehen die besseren Ideen und was macht mehr Spaß?
  • Was tun, wenn uns kein Thema vor die Füsse fällt? Wie wir Chancen für Ideen­findung und Inno­va­tionen aufdecken, die soge­nannten „Such­felder”.
  • Mind your mind: Wie wir bei der Ideen­suche auf die Chancen fokus­sieren – und warum das so wichtig ist.
  • Ideen­findung nach Vorlagen: Erfolg­reiche Inno­va­tionen folgen einer über­schau­baren Zahl an Mustern. Die nutzen wir mit ASIT als Leit­planken bei der Ideenfindung.
  • Rate mal! ASIT-Muster erkennen in Beispielen aus Technik, Marketing, Orga­ni­sation, Design und Gesellschaft.
  • Der Ablauf der ASIT-Ideen­suche: vom klaren Thema bis zur Ideen­be­wertung. Regeln, Rollen und Tools.
  • Ein Mini-ASIT-Workshop mit einem einfachen Thema.
  • Nach­haltig krea­tiver werden als Person und als Orga­ni­sation. Hürden, Stra­tegien und Ressourcen.

An diesem Tag bear­beiten wir mit der ASIt-Methode kreative Heraus­for­de­rungen, die von Teil­neh­menden oder Auftrag­gebern gestellt werden. So amor­ti­siert sich die Veran­staltung und das ASIT-Denken wird fest verankert. Für einen sicheren Lerntransfer.

  • Kreative Heraus­for­de­rungen entdecken, abgrenzen und ASIT-gerecht vorbereiten.
  • Fragen klären, Rollen zuordnen, Mate­rialien vorbereiten.
  • Ideen­sprints durch­führen, Ideen dokumentieren.
  • Ideen bewerten, prio­ri­sieren und für Top-Ideen Steck­briefe erstellen.
  • Den ersten, groben Projekt­vor­schlag erstellen.
  • Top-Ideen kunden­zen­triert vali­dieren und intern präsentieren.

Ihre Anfrage

Dietmar Gamm

Was Sie vielleicht noch wissen möchten ...

... über die ASIT-Methode
... über unsere Trainings und Workshops
Worum geht es bei der ASIT-Kreativitätsmethode?

Die ASIT-Methode ist eine höher struk­tu­rierte Alter­native zu den tradi­tio­nellen Krea­ti­vi­äts­tech­niken (wie Brain­storming, late­rales Denken, Provokationstechnik). 

Sie wurde vor etwa 20 Jahren in Israel entwi­ckelt und wird weltweit von großen und mitt­leren Orga­ni­sa­tionen eingesetzt. 

Die Haupt­ein­satz­ge­biete der ASIT-Methode sind Produkt­ent­wicklung, Geschäfts­mo­del­lin­no­vation und krea­tives Problemlösen. 

Die Methode funk­tio­niert dabei sowohl für tech­nische als auch nicht-tech­nische und hybride Themen.

Was ist der Unterschied zu den traditionellen Kreativitätstechniken?

Die ASIT-Methode besteht aus einem struk­tu­rierten Ablauf und beson­deren Denk­werk­zeugen. Sie stellt den Ideen­su­chenden „Such­auf­gaben“ in Form von Sätzen.

Die Such­auf­gaben nutzen Muster, die bei erfolg­reichen Ideen und Lösungen statis­tisch häufig auftreten – nicht aber bei Ideen, die sich nicht durch­setzen. Klas­sische Krea­ti­vi­täts­tech­niken versuchen, Ideen­su­chende aus ihren üblichen Denk­schemata zu befreien.

Die ASIT-Methode dagegen bringt sie dazu, gezielt Denk­schemata zu nutzen, die sie zu Ideen und Lösungen mit hohem Erfolgs­po­tential hinführen. ASIT-Ideen sind statis­tisch effi­zi­enter, origi­neller und einfacher umsetzbar.

Was unterscheidet kreatives Problemlösen von der Ideenfindung mit ASIT?

Bei der Problem­lösung geht es um einen uner­wünschten Effekt. Beispiele:

Die Fahr­zeugtür … schließt zu laut /​ist repa­ra­tur­an­fällig /​ist nicht ergo­no­misch /​kostet zuviel Material … (tech­ni­sches Problem)

Die Gewinnung von Kunden … ist zu teuer /​dauert zu lange /​ist nicht effi­zient /​ist nicht ziel­ge­richtet … (nicht-tech­ni­sches Problem)

Bei ASIT Ideation geht es darum Ideen für die Evolution, für nächste Genera­tionen einer bestehenden Lösung zu entwi­ckeln. Das kann ein Produkt sein, ein Prozess, ein Programm … irgend­etwas, das aus Teilen besteht und eine Funktion erfüllt.

Zum Beispiel können in einem Inno­va­ti­ons­workshop zum Thema „Fahr­zeugtür“ Ideen entstehen, durch die die Türe sicherer, ergo­no­mi­scher, ästhe­ti­scher, güns­tiger, leiser, halt­barer etc. wird. Am Ende prüft man, welche Idee – oder Kombi­nation von Ideen – für alle Nutzer oder Nutzer­seg­mente eine funda­mentale Verbes­serung wäre. Das ist dann die Grundlage für eine Neu- oder Weiterentwicklung.

Welche Themen lassen sich mit der ASIT-Methode bearbeiten?

Das können tech­nische, sozio-tech­nische oder nicht-tech­nische Probleme aus ziemlich allen Feldern sein. Statt von einem Problem sprechen wir von einem „Uner­wünschtem Effekt“. 

Das Ziel der ASIT Problem­lösung ist immer, eine kreative Lösung zu finden.

Eine Lösung, die das Problem mit möglichst geringem Risiko und Aufwand beseitigt. Ohne uner­wünschte Neben­wir­kungen, zum Beispiel im Hinblick auf Kosten, Sicherheit, Ergo­nomie, Nachhaltigkeit.

Funktioniert die ASIT-Methode auch für "unkreative" Menschen?

Muss man stark sein, um ein Fahrzeug für den Reifen­wechsel anzu­heben? Wenn man einen Wagen­heber nutzt, offen­sichtlich nicht. Oder zumindest viel weniger stark. 

Genauso funk­tio­niert ASIT. Die Methode ist der Wagen­heber, der Hebel der die vorhandene Krea­ti­vität enorm verstärkt. Durch die ASIT-Methode liefern Durch­schnitts-Kreative ähnliche Ergeb­nisse wie ansonsten nur Hoch­kreative. Übrigens beträgt der Anteil Hoch­krea­tiver im typi­schen Unter­nehmen weniger als 2%.

Findet man mit ASIT Ideen für disruptive Innovationen?

Der Kern der meisten disrup­tiven Ideen ist das Elimi­nieren einer bislang kriti­schen Kompo­nente. Dafür nutzt ASIT ein eigenes Denkwerkzeug.

Die rest­lichen Denk­werk­zeuge helfen dann, mögliche Hürden bei der Umsetz­barkeit zu überwinden.

Ist für uns eher ein Training oder ein Workshop sinnvoll?

ASIT-Trai­nings sind sinnvoll, wenn dieselben Leute regel­mäßig nach krea­tiven Lösungen oder Ideen suchen (sollen). Und wenn diese Leute zeitlich in der Lage und moti­viert sind, 

Können Trainings oder Workshops auch webbasiert durchgeführt werden?

Alter­nativ zu den Work­shops führen wir auch webba­sierte Ideen­findung und Problem­lösung durch. Das Format hat sogar diverse Vorteile gegenüber dem klas­si­schen Workshop, bei dem alle Teil­neh­menden zur gleichen Zeit am selben Ort sein müssen.

  • Einsparen von Reisezeit und ‑kosten für Teilnehmende
  • Aufteilen des Gesamt­pro­gramms auf mehrere kürzere Einheiten
  • Einbe­ziehen von Teil­neh­menden, die sonst nicht verfügbar sind
In welchen Sprachen bietet SolidCreativity die Programme an?

In Deutsch, Englisch und Französisch.

Können wir eigene ASIT-Moderatoren ausbilden lassen?

Wir führen ein bis zweimal im Jahr ein offenes Mode­ra­to­ren­training durch und natürlich In-House-Trai­nings. Interessent*innen sollten ein zwei­tä­tiges ASIT-Anwen­der­training absol­viert und die Methode über mindestens 6 Monate regel­mäßig ange­wandt haben.

Was unterscheidet SolidCreativity von anderen Anbieter/innen?

Wir sind auf wenige Methoden (ASIT, Agile und solides Entscheiden) spezia­li­siert und haben sehr viel mehr Praxis­wissen und ‑erfahrung als die meisten unserer Mitbe­werber; sowohl in tech­ni­schen als auch in betriebs­wirt­schaft­lichen Feldern.

Wie lange im Voraus müssten wir eine Veranstaltung buchen?

Meist finden wir einen Termin mit unseren Kunden innerhalb der folgenden 6 bis 8 Wochen. Dazu sei bemerkt, dass wir selten Termine über diesen Zeit­ho­rizont hinaus anbieten, da diese zu häufig wieder umge­plant werden müssen.

Was passiert, wenn wir einen Termin verschieben oder stornieren müssen?

Nichts weiter. Wir berechnen keine Storno- oder Ände­rungs­ge­bühren, weil wir davon ausgehen, dass Sie wichtige Gründe dafür haben werden – und wir frei gewordene Termine meist kurz­fristig anders nutzen können.